Federspiel

Alpenländische Blasmusik zeitgenössisch veredelt. Schier unheimliches Können trifft auf die nötige jugendliche, charmante "Frechheit" in Spiel, in den Arrangements, im Auftreten. Ohne Berührungsängste verbindet die siebenköpfige Band heimische  Volksmusik, weltmusikalische Elemente und zeitgenössische Kompositionen.

Sie nehmen Volksmusik aus aller Welt, zerlegen sie, bauen sie um, kommen dann drauf dass es vorher besser war, setzen sie wieder zusammen und lassen sie im Konzertsaal neu erklingen. Und trotzdem tappen sie nicht in die Falle, alles zu einem undefinierbaren Brei zu vermische,n sondern setzen es mit viel Feingefühl zu einem stimmigen und facettenreichen Ganzen zusammen- aber überzeugen Sie sich selbst.


Die Gruppe Federspiel wurde 2004 in Krems an der Donau gegründet. Entscheidende Impulse kamen vom Mastermind der österreichischen Volksmusik Rudi Pietsch, der das Ensemble von Beginn an begleitete. Das musikalische Programm erweiterte sich bald auf die Musik der ehemaligen Kronländer Österreich-Ungarns. Somit gehörten neben den vertrauten Polkas, Walzern und Märschen auch der Csárdás aus Ungarn und der Slowakei wie auch traditionelle mexikanische Musik zum Repertoire des Ensembles, das sein jugendlich-freches Klanggewand in den Ursprüngen österreichischer Musikkultur verankert.

Ihr 10-jähriges Jubiläum feierte Federspiel im Rahmen eines Konzerts im Wiener Musikverein und ihres dritten Albums "Federspiel LIVE im Wiener Musikverein".

Im November 2016 erschien das vierte Album "Smaragd" beim Label col legno.

 

Programme: Ab November 2017: "Smaragd""Spiegelungen" - das aktuelle Programm | "Federspielchen" - Kinderprogramm (ab 3) | "Von der langsamen Zeit" - Weihnachtsprogramm | "Jonny spielt auf" - Ernst Krenek's Werk aus den wilden 1920ern | Workshops

 

ERFOLGE

Konzerte - Österreich > Wiener Festwochen Eröffnung 2016, Wiener Musikverein (Gläserner Saal), Konzerthaus Wien, Carinthischer Sommer, Woodstock der Blasmusik, Brucknerhaus Linz, Grafenegg Sommerkonzertreihe (Prelude für Mnozil Brass), Tonspuren Leogang/Asitz, Treibhaus Innsbruck
Belgien > Dranouter Culturcentrum, Belsele, Gooikoorts Festival
Deutschland > TFF Rudolstadt, Bardentreffen Nürnberg, Internationales Donaufest Ulm (Sommer 2016) und viele mehr...
Italien > EXPO Milano, Runkelsteiner Klangfeste, Swing on Snow
Kanada > Sherbrooke, Toronto, Ottawa
Polen > Gardens of Sounds Festival (Sommer 2016)
Schweiz > Alpentöne, Davos Festival & Kongresszentrum, Boswiler Sommer, Festival Sommerklänge Zug/Cham (Sommer 2016), etc.
Skandinavien > Forde Festival (NOR), Kaustinen Festival (FIN), G-Festival (Färöer-Inseln) (Sommer 2016)
Tschechien > Folk Holidays
UK > City of London Festival
Ungarn > Valley of Arts Festival (Sommer 2016), Palace of Arts

WOMEX Showcase 2015

Medienpräsenz - BBC Radio 3 Übertragung des FEDERSPIEL- Konzerts plus Interview bei der WOMEX 2015 (special WOMEX edition “World on 3”, Oktober 2015), WDR/Live-Übertragung ihres Auftritts am TFF Rudolstadt, Portrait der Gruppe auf 3-Sat bei der Sendung "Kulturzeit" (27.11.2015), FEDERSPIEL-Bericht im ORF-Kulturmontag (1.2.2016), weitere Fernsehaufnahmen mit ORF und 3-Sat (z.B. Live-Übertragung des Auftrittes im Rahmen der Wiener Festwochen-Eröffnung am 13. Mai 2016 auf ORF2 und 3Sat), "Pixner's BackStage" Servus TV 2015, Bayrischer Rundfunk.

Auszeichnungen

  • Preis der deutschen Schallplattenkritik 1/2017 - Gewinner in den Kategorien "Grenzgänge" und "Traditionelle ethnische Musik"
  • Album "Smaragd" CD DES MONATS Dezember 2016 bei BR Klassik U21
  • EISENER EVERSTEINER 2016 - Folkherbst Plauen
  • FREIBURGER LEITER 2015 - Gewinner des besten musikalischen Beitrags der Kulturbörse Freiburg
  • AUSTRIAN WORLD MUSIC AWARD 2015 - 1. Platz | AUSTRIAN WORLD MUSIC AUDIENCE AWARD 2011
  • PASTICCIO PREIS August 2012 verliehen von Ö1/ORF und der Tageszeitung DER STANDARD
  • Teil der Bestenliste des Preis der deutschen Schallplattenkritik 4/2012 in der Kategorie “Folk und Folklore”.
  • Teil des NEW AUSTRIAN SOUND OF MUSIC (NASOM)-Programms 2012/2013 des Außen- und Kulturministerium

PRESSESTIMMEN

Federspiel ist, wenn...
...unbedingt und kompromisslos Musik gemacht wird,
...sich Geschmack mit Intelligenz paart,
... Sturm und Drang juvenil und bedingungslos hervorbrechen dürfen,
...kindliche Fragilität scheu und verletzbar offengelegt wird,
...es aus purer Lust an der Freude lustig und freudig zugehen darf,
...Frechheit zur erstrebenswerten Tugend erhoben wird,
...so zart und berührend gesungen wird, dass Zeit ihr Maß und die
Schwere ihre Kraft einbüßt,
...ein Jodler mehr der verklärten Nacht als der bewirtschafteten Alm
verpflichtet zu sein scheint,
...der eigene Herzschlag Purzelbäume schlägt und nach Erlösung
winselt!
Das Leben ist ein Federspiel und diese sieben Herren beherrschen
dessen Regeln. So ist das eben und nicht anders!"
(Leonhard Paul / Mnozil Brass, 2017)

 

Massiv und dennoch äußerst beweglich, mehr noch: spritzig-elegant – das Wachauer Blechbläser-Ensemble Federspiel ist hochvirtuos. Aufgetischt wird hier mit viel Humor und feiner Ironie alpenländische Volksmusik, vermischt mit Weltmusik und altösterreichischen Klängen im Ländler- und Walzertakt. Zither und Spieluhr ergänzen die Bläsertöne, während der Synthesizer frischen Wind zufächert. Das Septett versprüht förmlich überbordende Fantasie, Experimentierfreude und Spiellaune. Da wird gebrummt, gegrummelt, gesäuselt, gejodelt und gesungen bis in die höchsten Sphären hinauf. Das alles geht runter, als wär’s ein guter Wein: wie der Smaragd genannte Edel-Tropfen von der Wachau."
(Heinz Zietsch für die Jury des Preis der deutschen Schallplattenkritik 1/2017)

 

"Bei Federspiel sind musikalische Magier am Werk; sie zerlegten die heimischen Klänge, verwandelten sie und verbanden sie mit vielerlei anderen Stilen zu etwas überraschend Neuem. Das Federspiel von Federspiel wirkte durch und durch spontan, witzig, federleicht eben. Nirgends ging das auf Kosten der Präzision. Denn hier musizierten sieben gestandene Profis auf ganz hohem Niveau. Mit diesen Mischungen, von ihnen „Spiegelungen“ genannt, erreichten sie nicht nur die Ohren, sondern auch die Herzen der begeisterten Festival-Besucher. Man kam von einer Verblüffung zur andern." (Live-Kritik von Ulrich Kemen in: Südwest Presse / Geislinger Zeitung, 27.07.2017)

(Das Album) ist schlicht und einfach ein atemberaubendes musikalisches Feuerwerk (…). Auf „Smaragd“ wird ausgelassen gefeiert und leichtfüßig getänzelt, es wird wie in einem Labor mit allen Arten von Klängen und Sounds experimentiert, dann wieder fast schon rockig soliert, es wird gesungen und gejodelt, es wird geweint und sich in schönster Weise dem Schwermütigen und Melancholischen hingegeben, um im nächsten Moment plötzlich einen impulsiven russischen Tanz hinzulegen. Federspiel liefern mit „Smaragd“ ein außergewöhnliches Stück Musik ab, eines, das Maßstäbe setzt und in dicken Linien unterstreicht, warum Federspiel dort sind, wo sie sind: ganz oben."
(Albumkritik "Smaragd": Michael Ternai, music austria. Die gesamte Kritik unter www.musicaustria.at)

 

„Ein Spiel zwischen Rausch und Attacke, zwischen Tradition und Revolution, zwischen Ernst und Ironie.“
(Valerio Benz, Radio SRF 2, „Musik der Welt“, 13.3.2015)

„Soviel Inspiration, Witz, Sensibilität und freifliessende Energie hat man ganz selten auf der Bühne und schon gar nicht bei den Blecharbeitern. Hier ist der ideale Platz für Simon und seine "Federspieler". Das ist zart und stark, berührend und strotzt vor Kraft, spielerisch und traurig und was es sonst noch gibt!!! Es reißt einen einfach mit, und was kann man schöneres erleben, als alles um sich zu vergessen und den Moment zu leben! WELTKLASSE!!!“
(Reinhold Friedrich, Trompeten-Solist, 2015)

„[...] In jüngerer Zeit machen immer mal wieder Bands deutlich, dass Blasmusik ziemlich cool sein kann. Nicht nur LaBrassBanda bewies, das Blaskapellen Popkultur sein können. Eine Blaskapelle von bewundernswertem Abwechslungsreichtum ist Federspiel aus Österreich. Zum zehnten Jahrestag des Bandbestehens haben sie im Wiener Musikverein ein Konzert gegeben, das nun als Album vorliegt. Die ganze Vielfalt der Blasmusik, die Federspiel in allen Facetten beherrscht, hat die Kapelle bei diesem Konzert zum Besten gegeben. So beginnt sie pompös, als spielte sie einen Soundtrack zu einem epischen Science-Fiction und feuern den Hörern kurz danach die schnellen Stakatos des Balkenbrass‘ um die Ohren. Später machen sie aus einem Volkslied eine gesangliche Posse, jodeln und polkan durch die Halle. Csardas und Mazurka sind ihnen ebenso wenig fremd wie Mariachi und Marsch. Die Musik von Federspiel kommt einer musikalischen Blechlawine gleich, die den Hörer kurzerhand überrollt. Doch nicht immer erweisen sich die Musiker aus Krems als ungestüm. Auch leisere Klänge voller wunderbarer Harmonien bringen sie mit ihren Blasinstrumenten hervor, wovon besonders die Komposition "Spiegelungen" zeugt. Federspiel beweist sehr eindrücklich, dass Blasmusik nicht in eine dunkle Ecke der Volksmusik gehört, sondern eine facettenreiche Form der Weltmusik ist."
(Albumkritik von Karsten Rube zu "Live im Wiener Musikverein" in folkworld.de, die gesamte Kritik unter www.folkworld.eu )

„Im Spannungfeld von Frankreich, Balkan, und Lateinamerika, bei Mariachi, Kolo und den nicht zu “verortenden” Stücken, in diesem fast schon globalen Zusammenhang ist die heimische (Anm. österreichische), “heimatliche” Musik gut aufgehoben, wird im Vergleich gefordert und gefördert.
Das alles geht. Geht sich aus. Und mehr. Nämlich: Sprudelt nur so vor Vielfalt. Da scheint gerade der monochrome Klang der Blasmusik dem Ganzen erst den würdigen Rahmen zu geben.”

(Albert Hosp, Radiomacher bei Ö1, Festivalkurator für Glatt & Verkehrt)

„[…] Mit einer unglaublichen Spielfreude werden hier auf innovative Weise alte traditionelle Muster genutzt, um stilistische Grenzen komplett links liegen zu lassen. Bei „Federspiel” gibt es keine dogmatischen Engpässe und keine kreativen Hemmungen. Mariachi, Mazurka, Militärmarsch, Csárdás, Volksweise und Volkstanz verbinden sich zu einem faszinierenden Blechblasgemisch, das in zwanzig, dreißig Jahren immer noch so zünden wird wie heute. […] Selten kam Blasmusik so elegant, lässig und tolerant rüber wie auf dieser CD. Meisterklasse!”
(Klaus Halama, sound & image, CD Kritik zum Album “unerhört BUMM!”)

„Das neue Album von Federspiel ist für Liebhaber von Blasmusik ein Muss, die hervorragenden Musiker haben Traditionelles mit Modernem und Klassischem zu einem bemerkenswerten Klang vereint.”
(Adolf “gorhand” Gropius, CD Kritik zum Album “unerhört BUMM!”)

Freude, Offenbarung, Erkenntnis, Herzerweiterung, Musiktherapie, musikalische Frischzellenkur, … musikantisch auf hohem, differenziertem Niveau, frech, eigenständig, einfallsreich, unbefangen und gelöst.
(Publikumsreaktionen)

 

BESETZUNG

Frédéric Alvarado-Dupuy: klar, voc
Simon Zöchbauer: trp, flgh, voc, zit
Philip Haas: trp, flgh, voc
Ayac Jimenez-Salvador: trp, flgh, voc
Thomas Winalek: pos, btrp, voc
Matthias Werner: pos, voc
Roland Eitzinger: tb, voc

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